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Handlung

Dominick „Dom“ Cobb (Leonardo DiCaprio) und sein Team dringen in das Unterbewusstsein von Träumern ein, um dort Informationen zu stehlen. Gegen diese Art der Wirtschaftsspionage ist bewusste Abwehr unmöglich. Das macht den Extractor zu einem dermaßen gefragten Mann, dass das vermeintliche Opfer Saito (Ken Watanabe) sich die Sache näher ansieht – in seinem eigenen Kopf.
Ein Kick – eine lebensbedrohliche Situation – befördert die Beteiligten in die vermeintliche Realität, von der Saito bald bemerkt, dass sie Traum ist. Ein Detail verrät es ihm und dem Zuschauer, während die Traumumgebung immer beunruhigender wird. Der Plan gelingt dennoch, das Team erwacht in einem fahrenden Zug, während Saito noch schläft.

Im Handlungsverlauf wird der Japaner den Architekten der Crew aussondern und Cobb ein unwiderstehliches Angebot unterbreiten. Der mächtige Konzernchef weiß, dass der Extractor des Mordes an seiner Frau Mal (Marion Cotillard) verdächtigt wird und deshalb nicht in sein Heimatland, die USA, einreisen kann. Saito bietet Cobb an, alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit der Name „Dominick Cobb“ von der US-amerikanischen Fahndungsliste gestrichen wird – vorausgesetzt, der Extractor bringt Saitos Konkurrenten Robert Fischer (Cillian Murphy) dazu, den Konzern seines Vaters zu spalten. Cobb lässt sich darauf ein und erweitert sein Team um die neue Traumwelt-Architektin Ariadne (Ellen Page), den Dokumenten- und Projektionsfälscher Eames (Tom Hardy) sowie den Chemiker Yusuf (Dileep Rao).

Die Idee der Konzernzerschlagung muss für Fischer mit positiven Emotionen verknüpft werden, damit sie Wurzeln schlägt. Aufgrund des zerrütteten Verhältnisses zwischen Vater und Sohn ist das Team gezwungen, in tiefere Traumebenen vordringen, um das Vaterbild des Konzernerben neu zu justieren. Weil sie dafür viel Zeit benötigen, also lange und tief schlafen müssen, versorgt Yusuf die Schläfer mit einem Sedativum.

Inception - Filmplakat


Schwierigkeiten treten auf, als die Crew in der ersten Traumebene feststellt, dass Fischers Unterbewusstsein auf solche Anschläge vorbereitet ist. Die Projektionen des Opfers greifen an und liefern den Eindringlingen eine Verfolgungsjagd. Saito, der die Mission begleitet, wird angeschossen. Da ein Kick ihn, wegen des Beruhigungsmittels, nicht wecken, sondern für immer in den gestaltlosen Limbus befördern würde, nimmt die Gruppe ihn mit in die zweite Ebene – ein Hotel. Yusuf bleibt in der ersten Ebene zurück, um für den weckenden Kick zu sorgen.

Im Hotel stellt Dom sich Fischer als Abwehrchef seines Unterbewusstseins vor, eröffnet ihm, dass er träumt und erlangt durch diese List die aktive Mitwirkung des Opfers. Arthur bleibt im Hotel zurück, um den hiesigen Kick zu organisieren.

In der dritten Ebene, einem bunkerartigen Gebäude inmitten einer Schneelandschaft, kommt es zum Showdown. Cobbs außer Kontrolle geratene Projektion von Mal, die zwischenzeitlich immer wieder erschien, um ihn am Erfolg zu hindern, entführt Fischer in den Limbus, im Moment der geglückten Inception. Saito stirbt auf der dritten Ebene und gerät ebenfalls in den Limbus. Cobb muss ihm folgen, und Ariadne beschließt, ihn zu begleiten. Sie kehrt später mit Fischer auf die nächsthöhere Ebene zurück.
Als es dem Extractor im Limbus gelingt, sich von seiner Schuld zu lösen, die Projektion Mals also aufzugeben, gelangt er zu Saito. Er überzeugt den Japaner davon, dass sie im Limbus gefangen seien und sich daraus befreien müssten. Nachdem alle erwacht sind, löst Saito sein Versprechen ein, sodass Cobb in die USA einreisen und zu seiner Familie heimkehren kann.

Ob dieses Ende real oder ein weiterer Traum ist, überlässt Nolan der Interpretation des Publikums.